INKLUSION BEIM PARTNER

HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG

Inklusion ist ein zentrales Thema der Jugendarbeit, das sich unmittelbar aus der Praxis ergibt. Die Fachstellen für Internationale Jugendarbeit und Inklusion in der Jugendarbeit beim Fachverband Jugendarbeit /Jugendsozialarbeit Brandenburg e.V. erleben regelmäßig, mit welchen Herausforderungen Fachkräfte konfrontiert sind, wenn Angebote für alle jungen Menschen zugänglich und anschlussfähig gestaltet werden sollen. Aus diesen Bedarfen heraus entstand die Idee für das Projekt „Inklusion beim Partner“.

Inklusion beschäftigt die Menschen nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern – z. B. in Frankreich. Zusammen mit unserem Partner, der Fédération Régionale Familles Rurales des Pays de la Loire, die schon seit vielen Jahren in der Jugendarbeit – auch mit uns innerhalb internationaler Fachkräfteaustausche – aktiv ist, starten wir eine neue Partnerschaft in Sachen Inklusion. Diese bildet die Grundlage für den fachlichen Austausch und die Entwicklung praxisnaher Ansätze. Das Projekt bietet Fachkräften die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Perspektiven einzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam eine inklusivere Jugendarbeit weiterzuentwickeln.

Agenda

Auftaktveranstaltung: 05.10.2026-08.10.2026 in Angers, Frankreich  

Der Auftakt des Projekts legt den inhaltlichen und organisatorischen Grundstein für die Zusammenarbeit. Die Teilnehmenden werden an die Projektziele und -inhalte herangeführt, vernetzen sich miteinander und erarbeiten erste gemeinsame Perspektiven für eine inklusive Jugendarbeit im deutsch-französischen Kontext.

  • Vorstellung der Projektziele, der erwarteten Ergebnisse, sowie des Ablaufs
  • Bindung und Vernetzung der Teilnehmenden
  • Fachinputs, Workshops und Diskussionsrunden zum Thema inklusive Jugendarbeit
  • Bildung deutsch-französischer Teams und Entwicklung erster Arbeitspläne

Jobshadowing: 27.01.2027-28.01.2027 in Brandenburg, Deutschland und 03.05.2027-06.05.2027 in der Region Pays de la Loire, Frankreich  

Im weiteren Verlauf steht die konkrete, binationale Zusammenarbeit im Vordergrund:  Die Fachkräfte erkunden durch gegenseitige Besuche die jeweiligen Praxen und Zugänge zur inklusiven Jugendarbeit und entwickeln darauf aufbauend gemeinsam kontextbezogene und praxisnahe Ansätze für ihre eigene Arbeit. Das Jobshadowing in Brandenburg wird in enger Zusammenarbeit mit den deutschen Teilnehmenden gestaltet.

  • Praxisorientierte Zusammenarbeit in vier kleinen Teams (2 Fachkräfte aus Deutschland und 2 Fachkräfte aus Frankreich)
  • Analyse der Strukturen und Herausforderungen deutscher und französischer Einrichtungen im Bereich Inklusion
  • Entwicklung konkreter, praxisnaher und inklusiver Lösungen
  • Systematische Dokumentation als Grundlage für die Publikation einer Good-Practice-Broschüre

Abschlussveranstaltung: 07.09.2027-09.09.2027 in Hannover, Deutschland

Den Abschluss des Projekts bildet die Sichtbarmachung und Verbreitung der gemeinsamen Arbeit sowie die Weichenstellung für eine nachhaltige deutsch-französische Zusammenarbeit. Dies findet im Rahmen des 5. Bundeskongresses Kinder- und Jugendarbeit in Hannover statt.

  • Vorstellung, Diskussion und Verbreitung der Jobshadowing-Ergebnisse im Rahmen des Bundeskongresses
  • Weiterentwicklung der zweisprachigen Good-Practice-Broschüre
  • Fachvorträge, Workshops und Diskussionsrunden zum Thema inklusive Jugendarbeit
  • Planung zukünftiger gemeinsamen Perspektiven und strategische Vernetzung


Teilnehmendenkreis: 

16 Fachkräfte aus der Offenen Jugendarbeit, davon jeweils 8 aus Frankreich und 8 aus Deutschland (jeweils aus mindestens 4 verschiedenen Einrichtungen), wobei die deutschen Einrichtungen Mitglied im Fachverband und die französischen Einrichtungen Mitglied bei Familles Rurales sein müssen.

Projektteam:

Das Projekt wird von einem deutsch-französischen Teams aus Referent*innen des Fachverbands Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg e.V. und der Fédération Régionale Familles Rurales des Pays de la Loire begleitet.

Sprache:

Das Projekt wird zweisprachig (Deutsch/Französisch) durchgeführt, sodass Vorkenntnisse in der anderen Sprache nicht erforderlich sind.

Voraussetzung:

Bitte beachten Sie, dass eine Bewerbung nur dann berücksichtigt werden kann, wenn eine Verfügbarkeit für alle vier Termine des Projekts gewährleistet ist. Dies ist notwendig, um die Kontinuität und den Erfolg des Projekts sicherzustellen.

Kosten:

  • Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben.
  • Fahrt-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten werden übernommen (ausgenommen Fahrt- und
    Unterkunftskosten beim Jobshadowing in Brandenburg).

Anmeldeschluss: 26. Juni 2026

Am 17. Juni um 11 Uhr bieten wir eine Infosprechstunde an, in der wir alle offenen Fragen gemeinsam beantworten:

https://us02web.zoom.us/j/89432592145?pwd=wGiWJLJ289dyTKelhUPaHEmHkmMe8M.1

Darüber hinaus stehen wir Ihnen jederzeit gerne per E-Mail oder telefonisch für Rückfragen zur Verfügung. Bei der Zusammensetzung der Teilnehmenden wird auf eine ausgewogene geografische Verteilung sowie auf eine Vielfalt der Strukturtypen und Träger geachtet.

Das Projekt wird im Rahmen des Erasmus+-Programms der Europäischen Union – Small-scale Partnerships – gefördert: https://www.jugendfuereuropa.de/erasmus-jugend/foerderformate/small-scale-partnerships

Anmeldeformular

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